Das war der März 2019

Das war der März 2019

Wir hatten im März wieder einmal sehr viel Spaß. Mag auch daran gelegen haben das wir zwei Sonderveranstaltungen hatten, die sehr gut angenommen wurden. Einmal den “Gratis Rollenspiel Tag” und einmal “Familien spielen am Sonntag”

TSV Travemünde

Spieler im Monat März: 45
davon Gäste im Monat März: 6
Gespielt wurde u.a. :

  • Perdition´s Mouth
  • Splendor
  • Great Western Trail
  • Fives Tribes
  • Istanbul

Café Babel Lübeck

Spieler im Monat März: 74
davon Gäste im Monat März: 5
Gespielt wurde u.a. :

  • Das schwarze Auge
  • Dungeon & Dragons
  • Call of Cthulhu

ATSV Stockelsdorf

Spieler im Monat März: 17
Gespielt wurde u.a. :

  • Warhammer Underworlds
  • Star Wars X-Wing
  • Star Wars Legion

Relax Bad Schwartau

Spieler im Monat März: 45
davon Gäste im Monat März: 2
Gespielt wurde u.a. :

  • Impact
  • Istanbul
  • Dead Mens Draw
  • Just One
  • Noch mal

TuS Lübeck

Spieler im Monat März: 105
davon Gäste im Monat März: 9
Gespielt wurde u.a. :

  • Flügelschlag
  • Rolling Ranch
  • Gloomhaven
  • Tsukuyum
  • Arkham Horror Das Kartenspiel

Audimax Lübeck

Spieler im Monat März: 35
davon Gäste im Monat März: 7
Gespielt wurde u.a. :

  • Eclipse
  • Star Wars Legion
  • Doodle Rush
  • Roll Player
  • Zug um Zug
  • Marco Polo

Gratis Rollenspiel Tag

Wir hatten uns dazu entschlossen an diesem Deutschland weiten Veranstaltung teilzunehmen. Hierzu konnten wir das Cafe Babel gewinnen. Viele Spielleiter haben sich Wochen im voraus Gedanken zu den Themen gemacht und packende, spannende und Einsteiger freundliche Abenteuer geschrieben. Zum Dank dafür, war der Tag ein voller Erfolg. Die Runden war stets gefüllt und vielen neuen Interessenten konnte das Hobby näher gebracht werden.

Spieler im Monat März: 38
davon Gäste im Monat März: 23
Gespielt wurde u.a. :

  • Dungeon World
  • Das schwarze Auge
  • Coriolis

Familien spielen am Sonntag

Nachdem wir 2017 schon recht erfolgreich einen Spielsonntag ausgerichtet haben, wollten wir dieses Jahr wieder damit weiter machen. Entstanden ist der “Familien spielen am Sonntag” Tag. Nachdem auf der diesjährigen TBT das Angebot der Kleinkinderspiele (2-5 Jahre) sehr gut angenommen wurde, haben wir uns entschieden auch dieses mit anzubieten. Wir sind gerade im Gespräch mit dem Klubhaus mit Herz, damit wir schon bald diesen tollen Spielemittag wiederholen können.

Spieler im Monat März: 25
davon Gäste im Monat März: 4
Gespielt wurde u.a. :

  • Miau Miau Katzenklau
  • Einhorn Glitzerglück
  • Leo muss zum Frisör
  • Carcasonne Star Wars
  • Kiki Kuckuck
  • Pop Up Pirate

Fazit:

Insgesamt hatten wir 28 Spieleabende von denen 8 öffentlich waren.

Insgesamt waren es an allen Abenden zusammen 382 Spieler von denen 57 Gäste waren. Diese Zahlen ergeben sich aus der Summe aller Teilnehmer jedes einzelnen Abends.

Wir freuen uns auf den April und hoffen euch an einem der zahlreichen öffentlichen Abenden zu sehen.

Neuanschaffung für die Ludothek im März 2019


Die Abenteuer des Tischrollenspiels

Dungeon and Dragons: Way of the Wicked

Der Fall von Amberlyn so heißt das Schauspiel, was die Bardentruppe Ye Merry Men um den berühmten Barden vom Barrington-in-the-Round Theater in Ghastenhall, William Marcus Marlowe, in der Feste Balentyne aufführt. Der nessische Knoten (Nyxos, Ander, Valentin, Samaya, Imior), seines Zeichens in der Vorbereitung der Sabotage der Feste, um eine marschierende Armee von Ogern, Trollen, Goblins und anderen Kreaturen in das Innere des Landes Talingarde zu lassen, hat sich dieser Bardentruppe angeschlossen und als Künstler sich so einen Teil am Schauspiel gesichert.

Der Knoten tritt in der Pause zwischen 2. und 3. Akt des Schauspiels auf. Das heißt, dass während des 1. und 2. Aktes und 3. sowie 4. Aktes die Gruppe von Verbrechern sich in der Feste umsehen kann. Das Schauspiel findet im Haupthaus statt.

So der Plan…

Als das Schauspiel begann, begaben sich der Halbling-Meuchelmörder Ander Greenbottle, der treue Anhänger der Rabenkönigin Nyxos und der Tiefling Zauberer Imior in die oberen Stockwerke des Haupthauses der Feste. Die erste Wache wurde kaltblütig und schnell hingerichtet, so dass der heimliche Spaziergang nicht weiter gestört wird. In einer der nahen Zellen wollten sie die Leiche verstecken und stießen auf das junge Mädchen, was auf den Namen Josie Jericho hört. Sie wird angeklagt ihre Eltern unter teuflischem Einfluss umgebracht zu haben. Der Knoten weiß jedoch, dass die Puppe Selene vom Alchemisten dafür verantwortlich ist, jene Puppe, die vom adeligen Gnom Valentin für seinen Auftritt in der Pause mitgebracht wurde.

Josie wurde von Nyxos und Ander zu Boden gerungen und dann ihres Bewusstseins beraubt. Die Leiche der Wache wurde in der Zelle des jungen Mädchens verstaut und die Zelle so präpariert, dass dieselben Zeichen, wie im Hause der Jerichos beim Mord an ihren Eltern, zu sehen sind. Iomira begann in den Zellen ein Ritual, um einen treuen Begleiter in Form einer Ratte zu beschwören.

Nyxos und Ander gingen ein Stockwerk höher und fanden das Labor des Magisters Tacitus von Morimon. Der große Eisblock in Menschenform in der Mitte des Labors erwachte während ihrer Untersuchungen des Raumes. Er griff Ander an und schlug zweimal heftig auf den kleinen Halbling ein, welcher zu Boden ging. Nyxos konnte ihn noch in letzter Not aus dem Raum ziehen und die Tür hinter sich schließen. Nyxos selber nahm auch einen guten Hieb des Eisgolems mit. Der Golem verließ jedoch nicht das Labor.

Die Gefährten der Beiden erreichten sie kurze Zeit später, alarmiert durch das bebende Stapfen des Golems. Die Menge im Erdgeschoss des Haupthauses brüllte und jubelte beim Schauspiel, so dass diese wohl nichts mitbekamen. Mitgenommen von dem Golem beschloss der nessische Knoten noch das Katapult auf dem Dach des Haupthauses der Feste zu sabotieren. Nyxos hatte dafür ein Fläschen Alchemistisches Feuer dabei, welches er am Seilzug des Katapults anbringen wollte, so dass es beim Spannen des Katapults zerberstet und das Katapult in Flammen hüllt. Auf dem Weg nach oben stellten sich zwei Wachen als ein Hindernis dar. Nyxos erzeugte ein Bildnis des Raums, so wie es derzeit war um die Wachen und schlich dann verkleidet als Wache an ihnen vorbei. Sie bemerkten nicht die weitere Person, die sich mit ihnen auf dem Flur befand und das Katapult war ihm hilflos ausgeliefert.

Danach begaben sich alle wieder zurück zum Schauspiel. Ein Barde, der die Treppe nun bewachte, wurde bestochen, aber William Marcus Marlowe erwischte sie dennoch, wie sie nach unten kamen. Er war zu sehr auf seinen Auftritt bedacht, um eine ernste Konsequenz für sie zu erzwingen und hatte auch wenig Zeit. Die Pause begann und der Knoten trat auf. Mitten im komödantischen Stück von Valentin und der Mörderpuppe Selene kam ein Schrei eines jungen Mädchens. Fürst Thomas Havelyn stürmte mit einigen Wachen nach oben und fand die tote Wache in der Zelle des Mädchens. Er schleifte das Kind nach unten auf die Bühne und verkündete den tragischen Tod des Wachbruders. Während der Rede des Fürsten begaben sich Nyxos sowie Ander jedoch aus dem Haupthaus und flohen durch den Geheimgang im Wachturm. Fürst Havelyn verurteilte das junge Mädchen zum sofortigen Tod durch Köpfung und verrichtete die Tat im Innenhof. Das Schauspiel wurde ab dann abgesagt und die Barden packten ihre Sachen grob zusammen und traten ihre Heimreise zum naheliegenden Dorf Aldencross an. Der Rest des Knotens (Valentin, Samaya und Imior) reisten mit den Barden mit…

Basierend auf Textnotizen unseres Mitglieds René

Dungeon and Dragons: Die verlorene Mine von Phandelver

Nachdem sich unsere Abenteurer erfolgreich der Goblins erwehrt und den gefangenen Sildar Hallwinter, Reisegefährte ihres weiterhin verschollenen Auftraggebers, gerettet hatten, machen sich diese mit Sack und Pack auf zum eigentlichen Ziel ihrer Reise: das Städtchen Phandalin.

Dort angekommen bezogen sie im örtlichen Wirtshaus Quartier und lieferten sowohl ihre ursprünglich transportierten als auch die im Goblinunterschlupf gefundenen Handelsgüter bei den zugehörigen Empfängern ab (nicht ohne den Versuch von Tanis dem Barden noch größere Belohnungen für die Gruppe zu ergaunern). Während des Tages wurde der Gruppe klar, dass die Stadt nicht nur unter den willkürlichen Überfällen auf Reisende sondern auch unter einer Gruppe Schläger und Mörder litt, die den Ort terrorisierten: die Rotbrenner.

Während der Barde Nachforschungen anstellte zu Hinweisen um den Verbleib ihres Arbeitgebers fühlte der Rest der Gruppe besagtem Schlägertrupp auf den Zahn. Nach dem Verhör einer Gefangenen verabredete sich die Gruppe für den nächsten Tag mit Sildar Hallwinter, um den Unterschlupf der Rotbrenner im alten Tresendar-Anwesen genauer unter die Lupe zu nehmen. Durch gründliche Observierung der Gegend war es unseren Protagonisten möglich, einen versteckten Eingang in den Unterschlupf aufzutun, wo sich jedoch weitere Gefahren verbergen sollten…

Dungeon and Dragons: Princes of the Apocalypse

Erschüttert durch den Terroranschlag auf das Dorf Red Larch und unter Zeitdruck durch den eingegangenen Erpresserbrief begannen unsere Helden fieberhaft, nach nützlichen Informationen zu suchen und Pläne zu schmieden. Dank des Kommunikationsgeschickes der Paladinin Saldia (und einiger Münzen) konnte sich die Gruppe ein genaueres Bild des Ablaufs machen und eine Beschreibung der (vermutlich) Schuldigen erhalten. Die Gruppe beschloss, der Lösegeldforderung zum Schein nachzukommen, legte dem vorbereiteten Münzbeutel jedoch eine spezielle Duergar-Goldmünze bei, der es der Paladinin im Fall der Fälle ermöglichen könnte, diese (und damit die Schurken) magisch wieder aufzuspüren.

Auf dem Weg zum Übergabeort bemerkten der Waldläufer Varys und die Magierin Estra einen Falken, der sich unnatürlich verhielt und in ihr den Verdacht weckte, dass es sich dabei um einen Familiar handeln könnte, der die Gegend überwachte. Nachdem der eigene Familiar Estras in einem Kampf mit besagtem Falken den Verdacht bestätigte teilte sich die Gruppe auf. Während Varys mit der Drachengeborene Cruusch und dem “Lösegeld” zum vereinbarten Treffpunkt ging, verfolgten die anderen den Falken in eine Ihnen wohlbekannte Höhle in der Nähe. Dort begegneten sie zunächst einigen Handlangern der Terroristen – unter ihnen der Halbork, der den Sprengzauber platzierte, töteten diese im Kampf (mit Ausnahme des Halbork, den sie gefangen nahmen) und drangen weiter in die Höhle vor. Es entbrannte ein erbitterter Kampf in denen Feuerbälle und andere ähnlich gefährlich Zauber von beiden Seiten gewirkt wurden – sehr zum Leidwesen der Zwergenpaladinin, die als Nahkämpferin durch Feuerwände schreiten und Explosionen über sich ergehen lassen musste, bevor die endlich mit Mühe und Not den “Prinz des Feuers” mit einem göttlichen Schlag den Gar ausmachen konnte. Zurück in der Stadt überließen die Helden den einzigen Gefangenen samt der sichergestellten Beweise dem Sheriff und beratschlagte dich zu ihrem weiteren Vorgehen. Der Gruppe wurde schnell klar, dass die Elementarkulte ein wachsendes Problem darstellten, dem Einhalt gebietet werden musste.

Am nächsten Morgen brachen unsere Helden auf zu der Flussfestung, welche sich mittlerweile als wahrscheinliche Basis des Wasserkultes erwiesen hatte, welche von einem Wereber namens Grimmjaw geführt wurde. Vor Ort angekommen schlich sich die Gruppe dank Wasseratmungszauber ihres Druiden Stephen unter Wasser in die Festung und zu einem unterirdischen Steg, von wo aus die Gruppe zufällig über einen Geheimgang direkt hinter Grimmjaw den Hauptsaal der Festung betrat, ihm überraschend schnell den Gar aus machte und sich daraufhin in einem langwierigen und aufreibendem Gefecht mit dem Rest der Festungsbesatzung wiederfand. Nach dem hart erkämpften Sieg befreiten die Gruppe die Gefangenen, durchsuchten die Festung und beschlossen, die Nacht hier zu verbringen.

Während der Nachtruhe wurde die Gruppe jedoch attackiert von einer Art Wassertroll und mehreren Kultisten, derer sie sich nur durch geschicktes Positionieren und mit den richtigen Zaubern erwehren konnten. Dieser Kampf hatte jedoch auch gute Seiten. So konnte man eine nackte Zwergin nur mit Schild, Streitaxt und einem Piratenhut bekleidet kämpfen sehen (in Plattenrüstung schläft es sich halt schlecht).

Der nächste Tag fand unsere Helden wieder einmal auf zwei Gruppen aufgeteilt vor. Während Cruusch unter der aufkommenden Hitze litt und Estra bei ihr blieb, um sicherzustellen, dass es ihr gut ginge, begann der Rest der Gruppe mit Hilfe eines Druidenzaubers zu Fuß auf dem unterirdischen Fluss die Verfolgung des Wasserkultes aufzunehmen.

Diese wurden auch einige Zeit später gefunden, woraufhin ein intensiver Kampf mit einer einen riesigen Hai reitenden Kriegerin auf dem Wasser entbrannte, während Stephen die meisten niederen Kultmitgliedern mit Hilfe von Erdbeben zu Leibe rückte. Erst als er bewusstlos wurde und damit der Wasserlaufzauber seine Wirkung verlor wendete sich das Blatt, da plötzlich alle darum kämpfen mussten, nicht zu ertrinken. Mit Mühe und Not (und dank der Tatsache, dass der Kleriker Archibald ebenfalls diesen Zauber beherrschte) konnte sich die Gruppe an Land und durch den Kampf schleppen.

Da das Wasser nach diesen Ereignissen einen Großteil seines Charmes eingebüßt hatte, beschlossen unsere Helden, einen Ausgang über den Landweg zu suchen, bekämpfte weitere Kultmitglieder, wurden mit Cruusch und Estra wiedervereint, welche nachgekommen waren und sahen sich plötzlich weiteren Kultisten gegenüber, mit denen ein Kampf entbrannte, der einem der Helden das Leben kosten sollte…

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