Review Pen & Paper Abend 27. November 2018 in Bad Schwartau

Review Pen & Paper Abend 27. November 2018 in Bad Schwartau

Am 27.11.2018 fand der letzte öffentliche Rollenspielabend in Helms Wacht statt! Ab Dezember wechseln wir auch am Dienstag ins Café Babel (siehe https://www.ludo-liubice.de/2018/10/locationwechsel-an-den-dienstagen-ab-dezember/).

Es trafen sich 10 Begeisterte, darunter zwei Gäste, um weiter die gestohlenen Länder von Golarion zu erkunden und sich gegen den Elchkönig zu stellen sowie in Way of the Wicked die Feste Balentyne zu sabotieren.

Hier ein paar Kurzzusammenfassungen zu den Gruppen des Abends:


Kingmaker (Pathfinder)

Aus dem Tagebuch des hoch geschätzten Elfen Daermâna:

Tag 33:

Liebes Tagebuch,

zu unserer Gruppe stieß heute der Halbling / Paladin namens Trokler. Auch er war auf der Suche nach dem Elchkönig, um ihn und seine Räuberbande für die Schwertlords von Westos zur Strecke zu bringen. Nachdem wir unsere Informationen ausgetauscht und wir uns einig waren, schloss er sich uns an. Die Schriftrolle, die wir beim Tiefling fanden, hatte Sary längst entziffert sowie übersetzt und sie erklärte uns, dass sie ein nekromantisches Ritual beinhaltet, was wir nutzen könnten, um den Elchkönig zu besiegen. Am günstigsten wäre es, dieses bei einer Vollmondnacht auszuführen. Diese Nacht wäre nach unserer Zeitrechnung in 12 Tagen, vom Tag 31 unserer Reise aus. Wir rechneten kurz nach und müssten dann am Ende des Tages 43 im Lager des Elchkönigs eintreffen. Wir schauten über die Karte und meinten, dass das schaffbar wäre. Erst einmal wollten wir gemeinsam zum Erastil-Tempel zurück reisen, um den Priester Jhod zur Erastil-Statue zu bringen. Die Reise zum Tempel dauerte mehr als zwei Tage.

Tag 34:

Liebes Tagebuch,

heute passierte nichts ungewöhnliches, als wir eine altbekannte Gegend nahe des Flusses durchquerten.

Tag 35:

Liebes Tagebuch,

erst spät am Tag erreichten wir den Erastil-Tempel. Jhod Kavken, der Erasil-Priester, hatte sich sehr viel Mühe gegeben und diesen alten verlassenen Tempel wieder hergerichtet und wohnbar gemacht. Meine Gefährten und ich fühlten uns hier wohl und nachdem wir auf der Jagd gewesen und uns frisch gemacht hatten, weihten wir Jhod in den Plan ein, ihn in den nächsten Tagen zur Erastil-Statue zu begleiten. Aber am nächsten Tag wollen wir zuerst ohne Jhod aufbrechen, um den Getränkemark zu besuchen und uns mit Tränken und Getränke einzudecken.

Tag 36 + 37:

Liebes Tagebuch,

auf der Reise zum Getränkemark passierte nichts ungewöhnliches. Dort angekommen machten wir wieder diverse Weinproben mit und kauften dort Tränke. Ich deckte mich mit einem Unsichtbarkeitstrank und einem weiteren Geschicklichkeitstrank ein. Zusätzlich kaufte ich noch zwei weitere Heiltränke. Die anderen kauften sich auch Tränke.

Dann ging es nochmal zu Oleks Handelsposten. Dort kaufte sich Trokler noch einen Anhänger des Elchkönigs, damit er wie einer von uns aussah. Gnark verkaufte Olek seinen Drachenschädel von Gelbzahn. Hier ruhten wir uns aus.

Tag 38 + 39:

Liebes Tagebuch,

die Reise zum Erastil-Tempel war ereignislos. Wir holten den Erastil-Priester Jhod ab, um ihn zur Erastil-Statue zu begleiten. Auch die Reise zur Statue war ereignislos.

Tag 40:

Liebes Tagebuch,

heute erreichten wir die Erastil-Statue und Jhod war begeistert. Er sah die leichten Schäden, die offenbar vom Tiefling des Rovagug entstanden waren und sagte uns, dass er das Böse mit Hilfe eines mehrstündigen Rituals entfernen muss. Ich fand das tierisch aufregend. Wir fragten, wie wir ihn dabei helfen könnten und Jhod sagte, wir müssen ihn beschützen, während er den Reinigungsprozess an der Statue vornimmt. Er dürfe nicht dabei gestört werden. Wir verstanden und zu sechst bildeten wir einen Kreis um ihn und die Statue herum, um die Gefahren, die ihm drohen könnten nach außen hin abzuwehren.

Jhods Ritual war schon im vollen Gange, als mehrere wolfsähnliche grosse dunkelfellige Kreaturen aus allen Richtungen angestürmt kamen, um Jhod anzugreifen. Wir wehrten die Kreaturen mit allen möglichen Mitteln, die wir zur Verfügung hatten ab. Pfeile flogen, ebenso Stahlkugeln und magische Geschosse; alles gegen die pelzigen Angreifer. Gnark machte einen Sturmangriff, während Gimlosch und Trokler beim Priester blieben. Ebenso Sary, die zauberte und ich, der Pfeile gegen die pelzigen Fleischfresser schoss, die dem Priester immer näher kamen. Achja…, Linsi half auch. Trotzdem gelang es einem Worg (die heißen wohl so) so nahe an Jhod heranzukommen, dass er einen heftigen Biss abbekam.

Aber der Erastil-Priester biss die Zähne zusammen und machte mit dem Ritual weiter. Da wir leider alle in den Nahkampf gerieten, verfünffachte sich Sary (zumindest optisch), um den Angriffen der Worgs zu entgehen. Leider ging Gnark zu Boden. Unter großen Anstrengungen gelang es uns dennoch, den brutalen Antriff der Worgs abzuwehren und sie zu töten. Nur einem gelang vorerst die Flucht. Gimlosch stellte ihm nach und ein gut gezielter Pfeilschuss von mir brachte den fliehenden Worg dann zu Fall. Ja, wir machen keine Gefangene und lassen niemanden entkommen. Äh… ab heute. Nach dem Kampf war das Ritual von Jhod beendet. Er sagte uns, dass er das Böse, was versucht wurde in die heilige Erastil-Statue zu bannen, vertrieben hatte. Gnark und alle anderen, die verletzt wurden, wurden mittels karmaler und magischer Energie, die von der Statue ausging geheilt. Jhod bedankte sich bei uns und spendete noch einen zusätzlichen Segen, den wir alle dankend annahmen. Dann verabschiedeten wir uns von ihm, um die Reise zum Elchkönig fortzusetzen.

Tag 41 + 42:

Liebes Tagebuch,

wir bereisten ein neues leicht bewaldetes Gebiet südwestlich von der Erastil-Statue und ergänzten unsere Karte. In diesen zwei Tagen geschah nichts ungewöhnliches.

Tag 43:

Liebes Tagebuch,

nach einer langen Reise durch bekanntes und leicht bewaldetes Gebiet näherten wir uns dem Lager des Elchkönigs. Wir müssten, kurz bevor es dunkel wird, das Lager erreichen. Dann können wir uns genau beraten, wie wir den Elchkönig konkret zur Strecke brinegn können. Bis jetzt haben wir keinen genauen Plan.


Way of the Wicked (DnD 5e)

Die Gruppe, der nessische Knoten, um den Gnom Ander Greenbottle, Gnom Valentin und den Erdgenasi Nyxos hatte beim letzten Mal sich auf die Frosthamar begeben, um in die Savage North, den wilden Norden der Insel, zu begeben, wo ihr Mentor, Adrastus Thorn, einen Verbündeten zur Durchbrechung der Watch Wall, einer großen Verteidigungslinie des von den Charakteren verhassten Königreich Talingarde, hat. Dieser Verbündete ist Sakkaroth Feueraxt, ein Bugbear, welcher eine riesige Armee von Goblins, Oger, Bugbears, Riesen, Trollen und anderen Wesen zusammenführt. Der Knoten soll nun die Feste Balentyne sabotieren und somit einen leichteren Kampf für die Armee von Sakkaroth Feueraxt ermöglichen.

Nachdem die Gruppe Kapitän Odenkirk und seine Crew bei der Überfahrt des Taiga Flußes zum See Tarik töteten, führten sie das Schiff zum Lager von Sakkaroth und ersuchten Parley bei Sakkaroth. Er ließ sie Speisen und schickte sie mit einigen Bugbears zur anderen Seite des Sees zum Dorf Aldencross. Dieses Dorf liegt nahe Balentyne und ist Heimat mehrerer Soldaten. Sie kamen dort im Lords Dalliance unter.

Das Lords Dalliance wird von Bellham Barhold und seiner Frau Alicia geführt. Nyxos und Ander Greenbottle gaben sich als Vater und Sohn aus, während Valentin einfach das blieb, was er ist. Ein Adeliger mit gesundem Selbstbewusstsein. Der nessische Knoten teilte sich auf und erkundete das Dorf und suchte nach Informationen. So traf Valentin auf eine zwergische Gruppe von Handwerkern und einem Ingenieur, Barnabus Eisenbauch, welcher nach einigen Bieren Valentin erzählte, dass sie die Brücke, welche Torhaus und Feste Balentyne miteinander verbindet und damit einen Überweg zum Land Talingarde und der Savage North bietet, warten. Die Arbeiten würden noch mehrere Jahre gehen. Außerdem erfuhr er von Mad Martin einem wahnsinnigen Mann, der die Vogelei von Balentyne leitet und jedem Vogel einen Namen gegeben hat und mit ihnen spricht. Er soll selten die Vogelei verlassen.

Wenigstens namentlich konnte er die Namen von Fürst Thomas Havelyn, Hauptmann Eddarly, Hauptmann Mott, Hauptmann Barhold und Hauptmann Varning sowie dem Abbot Vater Donnagin und dem Magister Tacitus von Morimun in Erfahrung bringen.

Nyxos und Ander sprachen währenddessen mit den Wachen an der Feste und konnten den kleinen Ander als begeistertes Kind dazu nutzen, dass sie einen Blick in den Hauptgang durch die Feste erhaschen konnten. Ansonsten fand Nyxos an einem schwarzen Brett heraus, dass die Familie Jericho ermordert wurde.

Die kleine Josie, die Tochter in der Familie, wurde mit einem blutigen Messer in der Hand aufgefunden worden und soll den Mord begangen haben. Josie soll in wenigen Tagen zum Magister von Balentyne geführt werden und, nach einer kurzen Untersuchung, ihre gerechte Strafe erhalten. Angespornt, dass Josie nicht dieselbe ungerechte Behandlung wie jeder andere des nessischen Knoten erhält, steigen Nyxos und Ander in der Nacht in das (symbolisch) vernagelte Haus der Jerichos und gehen der Tat auf die Spur. Sie finden ein normales und leeres Haus vor. Im oberen Stock sehen sie die Betten der Familie und blutgetränkte Bettlaken. Auf dem Nachttisch von Josie saß eine kleine mit Stoff überzogene Puppe. Nyxos wollte diese näher betrachten, aber wurde in dem Moment von der Puppe angegriffen und niedergestreckt. Mit einem gezielten Stich in die Brust fing er an zu verbluten und lag im Sterben. Ander konnte ihn noch sehr geschwind stabilisieren und so etwas Zeit erkaufen. Die Puppe tippelte mit ihren kleinen Beinen auf den Holzdielen und kam ihm näher. Er sprintete die Treppe runter und fand einen Tonkrug, den er im zweiten Versuch auch über die Puppe stulpen konnte. Nach mehreren Stunden, die Ander Nyxos versorgte, ging es letzterem auch wieder besser. Sie versuchten den Tonkrug zu drehen und zu verschließen, die Puppe damit einzusperren.

Valentin in der Zwischenzeit konnte in Erfahrung bringen, dass Bellham Barhold, Gastwirt der Lords Dalliance, in seinem Keller einen Geheimgang öffnete und dem folgte. Valentin brach die Verfolgung nach einer halben Stunde ab. Von der Richtung des Ganges aus schloss er erstmal darauf, dass der Gang zur Feste führt.

Mitten in der Nacht trafen sich die Mitglieder des Knotens in ihrem Zimmer im Gasthaus wieder ein und tauschten sich über ihre Informationen aus und besprachen die weiteren Schritte.


Wieder einmal war es ein toller Abend. Hat sich das für dich Interessant angehört und möchtest du auch mal gerne in solche Welten eintauchen? Dann bist du herzlich eingeladen am nächsten Rollenspielabend am 14.12.2018 teilzunehmen. Passt dir der Termin nicht, aber du willst dennoch gerne solche Geschichten erleben? Dann melde dich auch gerne bei René.

Vielen Dank an dieser Stelle für die Zusammenfassung der Pathfinder Runde von unserem Mitglied Dirk.

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