Ein Ausbruch als Neuanfang

Ein Ausbruch als Neuanfang

Wie schon im Review vom 24.07.2018 erwähnt, befindet sich eine Rollenspielgruppe in der Welt von Alexandria. Die Gruppe entschied sich für Dungeon and Dragons in der 5. Edition als Regelwerk und erstellte kurzer Hand Charaktere. Samaya, Halb-Elfen Paladin von Kord, dem Gott der Athletik und des Sports, Jack Allen, menschlicher Matrose, Worga, Halb-Ork Muskel Zauberer, und Nyxos, Erdgenasi (Halbelementar) Hexer. Nachdem das Startabenteuer ausgewürfelt wurde, kam es zu der einzigen nicht Homebrew-Idee: Einem Gefängnisausbruch. Als Grundlage dient Way of the Wicked von Fire Mountain Games.

Sebastian, Mitglied der Gruppe und Spieler von Nyxos, hat eine kurze Zusammenfassung des Abends geschrieben.

Zusammenfassung

Eine seltsame Gruppe erwachte in einem Gefängnis namens Branderscar Prison – mit eisernen Ketten an die Wände der kleinen Zelle gefesselt. Jeder von ihnen war als “Verlassener” gebrandmarkt worden, ein großes ‘V’, eingebrannt in den Unterarm als Zeuge. Samaya, Paladin eines Gottes der Athletik und des Sports, schrie wutentbrannt mit allen Kräften nach den Wachen, denn sie war rechtschaffen und ohne Schuld eingekerkert worden.

Für ihre Zellengenossen galt das nicht. Nyxos, der Erdgenasi, war dabei verhaftet worden als er versucht hatte einen arkanen Fokus zu stehlen, während der Seemann Jack Allen einem Falschspieler in einem Wutanfall beide Arme gebrochen hatte. Doch auch sie fanden die verhängte Todesstrafe die in nur drei Tagen vollzogen werden sollte nicht wirklich angemessen für ihre Verbrechen. Der letzte im Bunde war ein durchtrainierter Halb-Ork, der schlafend in seinen Ketten hing.

Die gerufenen Wachen ließen nicht mit sich reden und warfen Samaya stattdessen einen gefüllten Bierkrug an dem Kopf. Nachdem sie verschwunden waren, versuchte Nyxos mit den
Nägeln des Kruges erfolglos seine Fesseln zu lösen. Es hatte ihm schon fast gelingen wollen, als Sergeant Thomas Blackerly der Gefängniswärter mit vier Wachen und einer schönen Frau an die Zelle herantrat. Sie war in Gewandungen gekleidet gewesen wie man sie zu einer Beerdigung tragen würde und war gekommen um sich von Jack Allen zu verabschieden. Zumindest war das ihre Behauptung.

In einem “Abschiedsgespräch” unter vier Augen eröffnete sie Jack ihre waren Intentionen:

Sie suchte nach fähigen Kandidaten für ein mysteriöses Unterfangen über das sie nichts weiter sagen wollte. Im Ausgleich erhielt Jack ihren Schleier, der sich als magisches Artefakt herausstellte. Die auf ihn gestickten Muster konnten als handfeste Gegenstände in die Realität gebracht werden.

Mit dem Schleier zurück in der Zelle wurde diesem ein Bund Dietriche entlockt mit dem Samaya gekonnt ihr Schloss und, nach einigen überzeugenden Worten von Nyxos, auch die der Zellengenossen öffnete. Schnell entschloss man sich dazu die zwei Wachen im Nebenraum zu überwältigen und die beschlagnahmten Habseligkeiten wieder zu beanspruchen. Jack Allen und Samaya bewaffneten sich mit Dolchen aus dem Schleier, während Nyxos und Worga, der Halb-Ork, sich auf ihre magischen Fähigkeiten verließen. Den eingesperrten Oger auf dem Weg zu den Wachen ignorierten sie gekonnt. In einem grausamen Überraschungsangriff gelang es Samaya eine der beiden Wachen mit dem stumpfen Ende des Dolches in bewusstlos zu schlagen, während die anderen Gefangenen die zweite Wachen lautlos ihres Lebens beraubten. Jetzt mit Säbeln bewaffnet befragte Samaya die überlebende Wache nach dem Verbleib der konfeszierten Gegenstände und einem Weg aus dem Gefängnis. Da die Wache ihren Kopf behalten wollte, war sie bei der Aufklärung der lokalen Geographie sehr hilfsbereit.

Das Gefängnis befand sich auf einer Insel, die über eine Brücke mit Wachstation erreicht werden konnte. Man konnte auch schwimmen, aber das Wasser war kalt und der Weg weit.
Nachdem Nyxos die Wache wieder von ihrem Bewusstsein befreit hatte, machte er sich, zusammen mit Samaya und Jack Allen, auf zum Rüstlager, in dem ihre Gegenstände aufbewahrt sein sollten.

Fünf weitere Wachen räumten sie mit vereinten Kräften aus dem Weg, während Worga ein entspanntes Gespräch mit dem eingesperrten Oger führte. Die grundsätzlichen Themen waren
Hunger und ein gewisser Ungemach dem Eingesperrtsein gegenüber. Auf der Suche nach einem Schlüssel für die Ogerzelle schloss sich dann auch Worga den anderen Gefangenen wieder an.

Man hatte die so teuer erworbene eigene Ausrüstung und auch neue Waffen in den wohlverdienten Besitz gebracht. Nun muss nur noch der Ausbruch erfolgen…

 

Vielen Dank an dieser Stelle an unser Mitglied Sebastian für seine Zusammenfassung.

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